Author - Diana Kossack

Gerflor Artline Vinyl-Designbelag (Quelle: Gerflor)

Welcher Bodenbelag fürs Bad? – Möglichkeiten moderner Bodenbeläge

Sarah liegt gern in der Badewanne. Bei Kerzenschein und leiser Musik genießt sie das Gefühl des warmen Wassers auf ihrem Körper. Sarah entspannt – bis sie die Badewanne verlassen muss. Vor Kälte zitternd steht sie auf den kalten Fliesen ihres Badezimmers. Eine Fußbodenheizung ist in ihrer Mietwohnung nicht integriert.

Bad und Küche – Feuchträume mit speziellen Anforderungen

Bad und Küche zählen zu den sogenannten Feuchträumen. Durch spritzendes Wasser und der relativ hohen Feuchtigkeit in den Räumen wurden bisher fast ausschließlich Fliesen als Bodenbelag verwendet. Das ist nicht mehr notwendig. Inzwischen haben Hersteller Bodenbeläge aus Vinyl, Linoleum und Laminat entwickelt, die sich für die Verlegung in Feuchträumen eignen. Diese Bodenbeläge sind so konzipiert, dass sie bei Feuchtigkeit und Nässe keine Veränderungen am Material hervorrufen (z. B. Aufquellen). Sie lassen sich leicht reinigen und bringen meistens Fußwärme und ein angenehmes Laufgefühl mit sich. Vor allem die Fußwärme spielt in die Wahl eines “neuen” Bodenbelags hinein.

Vinyl-Designbelag - feuchtigkeitsresistent und pflegeleicht

Zu den bevorzugten Bodenbelägen für Feuchträume gehören derzeit Vinyl-Designbeläge. Die Bodenbeläge aus Polyvinylchlorid eignen sich aufgrund ihrer Materialeigenschaften und der Verarbeitung des Materials besonders gut für die Verlegung in Feuchträumen. Durch die Verwendung von Polyvinylchlorid kann keine Feuchtigkeit in den Bodenbelag eindringen, Schimmel- und Geruchsbildung wird vermieden. Um Eindringen von Feuchtigkeit an den Rändern des Bodenbelags zu verhindern, sollten diese mit Silikon verdichtet werden. Vinylboden bietet aufgrund der hohen Elastizität einen hohen Laufkomfort, eine große Rutschhemmung und maximale Fußwärme. Feuchtigkeit und Schmutz lassen sich einfach durch kehren und aufwischen entfernen. Außerdem kann der Bodenbelag auch über bereits bestehende Fliesen verlegt werden. Dazu müssen lediglich die Fugen ausgeglichen werden, um ein Durchdrücken der Fliesenstruktur zu vermeiden.

Vinylboden gibt es in sehr schönen Holz- und Steinoptiken und in unterschiedlichen Formaten (Fliesen, Planken, Bahnen) und verleihen so Bad und Küche eine individuelle und warme Atmosphäre.

  • feuchtigkeitsabweisend
  • pflegeleicht
  • hoher Laufkomfort
  • Fußwärme
  • warme Atmosphäre
  • authentische Holz- und Stein-Optiken
  • rutschhemmend

Unsere Empfehlung:

  • Gerflor Artline Lock
  • Wineo 600 Wood
  • Parador Classic 2030

Laminat für Feuchträume - quellarmer HDF-Träger

Auch Feuchtraum Laminat eignet sich inzwischen für die Verlegung in Feuchträumen. Stehende Nässe sollte allerdings auch hier vermieden werden. Laminat für Feuchträume besitzt einen quellarmen HDF-Träger, der erst bei extremer Nässe zu quellen beginnt. Auch Laminat bietet im Vergleich zu Fliesen eine gute Fußwärme, einen hohen Laufkomfort und mit Dämmunterlage eine gute Trittschalldämmung. Dieser Bodenbelag kann ebenfalls auf vorhandenen Fliesen verlegt werden.

  • feuchtigkeitsarme HDF-Träger
  • Laufkomfort
  • warme Atmosphäre
  • Fußwärme
  • verlegbar auf vorhandenen Fliesen

Unsere Empfehlung

Wineo Marena Live

Linoleum - der Klassiker unter den Bodenbelägen

Linoleum ist kein neuer Bodenbelag. War er früher als eintöniger Bodenbelag für gewerbliche Objekte verpönt, findet sich das “moderne” Linoleum inzwischen auch im Wohnraum wieder. Frische Farben und ansprechende Marmorierungen verleihen Bad und Küche eine lebendige und fröhliche Atmosphäre und haben mit dem Einheitsgrau von früher nichts mehr zu tun. Der Bodenbelag aus natürlichem Material ist extrem strapazierfähig, feuchtigkeitsabweisend und sehr pflegeleicht. Feuchtigkeit und Nässe können diesem Bodenbelag nichts anhaben. Allerdings sollte auch hier Staunässe vermieden werden.

  • feuchtigkeitsabweisend
  • pflegeleicht
  • extrem strapazierfähig
  • frische Atmosphäre

Unsere Empfehlung:

Forbo Marmoleum Linoleum Parkett Forbo Marmoleum Modular Fliesen Armstrong Marmorette LPX Bahnen (Bodenleger notwendig)

Sarah badet inzwischen wieder gern. Mit dem neuem Designbelag im warmen Braunton wirkt ihr Bad noch viel gemütlicher. Durch die fußwärmenden Eigenschaften des Designbelags bekommt sie auch ohne Fußbodenheizung keine kalten Füße nach dem Baden mehr.

Für Fragen und Probleme rund um Bodenbeläge für Feuchträume stehen unsere Berater zu den üblichen Bürozeiten telefonisch und per Telefon zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Wir von allfloors.de beraten Sie gern.

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Fleck und Weg Dr Schutz Bodenbelag Pflege Reinigung

Reinigung verschmutzter Teppiche – 10 Tipps zur Reinigung und Pflege von Teppichböden

Ein verschmutzter Teppich sieht unschön aus und ist sehr ärgerlich. Vor allem auf hellen Teppichen sind schnell "Straßen" und Flecken zu sehen. Auch Staub und Schmutz setzen sich in den Fasern fest und hinterlassen ihre Spuren. Nicht immer ist eine professionelle Teppichreinigung notwendig, um Verunreinigungen zu beseitigen. Chemische Reinigungsmittel, das althergebrachte Ausklopfen, die professionelle Reinigung in der Teppichreinigung, aber auch Hausmittel helfen bei der Säuberung des Teppichs. 1. Ausklopfen des Teppichs Teppichausklopfen gehörte früher zu den gängigen Methoden der Teppichreinigung. Hinter fast jedem Haus hingen Teppichstangen bzw. befanden sich Wäschestangen, auf denen die Teppiche aufgehangen und ausgeklopft werden konnten. Heute finden sich nur noch selten die praktischen Helfer bei der Teppichreinigung. Dabei ist das Teppichausklopfen eine gute Methode, um Staub und auch lästige Milben aus dem Teppich zu entfernen. Durch das Klopfen auf der Rückseite des Teppichs werden Staub und unliebsame Bewohner ohne chemische Mittel aus dem Bodenbelag entfernt. Die Fasern richten sich wieder auf und der Teppich sieht wie neu aus. 2. Reinigen durch Shampoonieren Das Shampoonieren von Teppichen eignet sich zur Reinigung unschöner "Straßen" und darf nur bei Schlingen- und Velours-Teppichen eingesetzt werden. Kokos-, Sisal-, Filz- und Kugelgarn-Teppiche dürfen nicht per Shampoonierverfahren gereinigt werden. Bei dem Verfahren wird ein Shampoo auf den Teppich aufgetragen und mithilfe einer Einscheibenmaschine verteilt. Die Verwendung einer Bürste hilft dabei, tiefer in den Flor einzudringen und dort den Schmutz zu entfernen. 3. Staubsaugen Das Staubsaugen ist wohl der Klassiker unter den herkömmlichen Reinigungsverfahren für Teppiche. Dieses Reinigungsverfahren kann bei kurzflorigen, aber auch bei hochflorigen Teppichen angewendet werden. Wird bei hochflorigen Teppichen beim Saugen kräftiger aufgedrückt, wird auch tiefer sitzender Schmutz entfernt und herunter gedrückter Flor wieder aufgerichtet. 4. Schokolade, Rotwein & Co. - schnelles Handeln erspart Chemie Gerade in Haushalten mit Kindern ist das Malheur vorprogrammiert. Verschmierte Schokolade und verklebter Kaugummi ruinieren den Teppich und sorgen für böse Worte. Mit Eis, Eisspray oder Kühlakkus lassen sich Schokoladen- und Kaugummiflecken schnell entfernen. Sobald die  Schokolade oder der Kaugummi gefroren sind, kann er einfach aus dem Teppich entfernt werden. Eventuell zurückbleibende Fleckenreste lassen sich mit Seifenwasser auswaschen. 5. Kugelschreiber, Faser- und Wachsmalstifte entfernen Farbe von Stiften kann sehr hartnäckig sein. Hier hilft nur das vorsichtige Ausreiben mit Waschbenzin, Essig oder Zitronensaft. Ist der gröbste Schmutz entfernt, kann der verbliebene Rest mit Seifenwasser ausgewaschen werden. Der Teppichboden sollte vor der Anwendung von Waschbenzin auf seine Farbechtheit geprüft werden. 6. Rotweinflecken sofort behandeln Rotweinflecken sind besonders ärgerlich. Nicht selten bleiben unschöne Flecken zurück, die den Teppich ruinieren. Ist das Malheur passiert, hilft Salz, den verschütteten Rotwein aufzusaugen. Der verbliebene Rest wird mit Seifenwasser durch vorsichtiges Reiben von Außen nach Innen entfernt. Wahlweise kann auch Mineralwasser verwendet  werden. Bei Kaffeeflecken genügt es, den Fleck vorsichtig mit Seifenwasser und einem Schwamm von Außen nach Innen auszutupfen. Es können mehrere Behandlungen notwendig sein, bis der Teppich wieder sauber ist. 7. Kerzenwachs ausbügeln Wie auch bei Kleidungsstücken, kann Kerzenwachs mit Löschpapier aus dem Teppich entfernt werden. Nach dem Entfernen gröberer Kerzenstücke wird das Löschpapier auf den Wachsfleck gelegt und mit einem Bügeleisen drüber gebügelt. Das Wachs wird vom Löschpapier aufgesogen. Das Austupfen mit Waschbenzin entfernt eventuell verbliebene Fettflecken. 8. Blut mit Aspirin entfernen Wer zur Entfernung von Blutflecken auf das chemische Mittel verzichten möchte, findet im Aspirin die optimale Lösung. Im Wasser aufgelöst und auf den Teppich aufgetragen, löst das Aspirin den Fleck auf. Verbliebene Reste können mit Seifen- oder Essigwasser entfernt werden. 9. Festsitzende Haare aus dem Teppich entfernen Frauen mit langen Haaren und Tiere hinterlassen gern ihre Spuren auf dem Teppich. Unschöne Fell- und Haarknäuel verzieren dann die Socken von Besuchern. Mit einer Fusselrolle oder Schleifpapier können die Haare aus dem Flor entfernt werden. 10. Manche Flecken lassen sich nicht entfernen So weit der Fortschritt auch ist, Beschädigungen des Teppichs durch Brandlöcher können nicht mehr rückgängig gemacht werden. In diesen Fällen können kleinere beschädigte Teppichflecken ausgeschnitten und durch ein anderes Teppichstück ersetzt werden. Das Ersatzstück muss so eingepasst werden, dass es optisch mit dem restlichen Teppich übereinstimmt (identische Florrichtung).
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Brandklasse Brandverhalten Bodenbelag

Brandverhalten

Für Bodenbeläge ist das Verhalten im Brandfall eine wichtige Eigenschaft. Das Brandverhalten wird im CE-Zeichen für Bodenbeläge erfasst und durch das Bauproduktengesetz sowie der europäischen  Bauproduktrichtlinie geregelt. Die Anforderungen variieren je nach dem Bereich, in dem der Bodenbelag verlegt werden soll. Die Klassifizierung erfolgt nach der EN 13 501-1, dem ersten einheitlichen Standard für die Klassifizierung des Brandverhaltens von Bodenbelägen. Bodenbeläge für den Wohnbereiche müssen die Brandklasse En besitzen. Das Brandverhalten des Bodenbelags wird durch den sogenannten Kleinbrennertest gemäß EN ISO 11 925-2, der Zusammensetzung des Materials und der Konstruktion nachgewiesen. Gewerbliche bzw. öffentliche Bereiche benötigen Bodenbeläge mit der Brandschutzklasse Cn -s1. Als bestmögliche Brandklasse zählt die Klasse Bn = schwer entflammbar. Brandklassen gemäß DIN 4102-1: A1 + A2= Nicht brennbar B1 = schwer entflammbar B2 = normal entflammbar B3 = ohne Eigenschaft  
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Blauer Engel Siegel Zertifizierung Umwelt Gesundheit Bodenbelag

Blauer Engel

Der Blaue Engel wurde 1978 vom Bundesumweltministerium initiiert und soll den Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Verwendung chemischer Stoffe verringern. Das Label wird von der RAL gGmbH, einem Tochterunternehmen des RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. vergeben. Bei Bodenbelägen wird der Blaue Engel für Holzböden, Bodenbelägen aus Holzwerkstoffen und für textile Bodenbeläge vergeben, wenn die Grenzwerte für Formaldehyd und VOC nicht überschritten werden. Kontrollen gibt es nicht. Unternehmen, die das Umweltzeichen Blauer Engel führen, weisen durch Prüfberichte die Einhaltung der maßgeblichen Kriterien nach.
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Vinyl Designbelag pflegen mit Dr Schutz

Welche Pflege ist für Vinyl-Designbelag die Richtige?

Vinyl-Designbelag gehört zu den Bodenbelägen der neuen Generation. Die mit einer speziellen Oberflächenbehandlung ausgestatteten Bodenbeläge sind gegenüber Flecken und Kratzern wesentlich unempfindlicher, als normale Bodenbeläge, und benötigen nur einen geringen Pflegeaufwand. Für die tägliche Reinigung ist nur das Kehren mit einem Besen oder das Saugen mit einem Staubsauger notwendig, um Staub und losen Schmutz zu entfernen. Um Vinyl-Designbelag nicht nur oberflächlich zu reinigen, genügt es, den Vinyl-Designbelag mit lauwarmen Wasser, einem feuchten Tuch (eine zu nasse Reinigung kann den Bodenbelag schädigen) oder Mop und einem Neutralreiniger zu reinigen. So wird tiefer sitzender Schmutz aus dem Bodenbelag entfernt und der Vinyl-Designbelag gepflegt. Eine Reinigung mit Wachs, Aceton, Scheuerpulver, Lack und lösungsmittelhaltigen Reinigung schädigt den Bodenbelag und sollte vermieden werden. Schnelle Fleckenentfernung hilft bei der Pflege des Vinyl-Designbelags Flecken sind auf Vinyl-Designbelägen bei unverzüglicher Behandlung schnell und einfach zu entfernen. Um den Bodenbelag nicht zu beschädigen, sollten ein Neutralreiniger und ein weiches Tuch zur Entfernung der Flecken verwendet werden. Hartnäckige Flecken wie Blut- oder Tintenflecke lassen sich mit verdünntem Alkohol problemlos entfernen. Dazu wird der Alkohol (stark verdünnt) auf den Fleck aufgetragen und nach ein paar Minuten des Einwirkens mit Wasser entfernt. Reiben des Flecks sollte vermieden werden. Flecken von Faserstiften oder Permamentmarkern können durch das Einreiben mit Terpentin und einem weichen Tuch entfernt werden. Reste werden mit Wasser entfernt. Vorbeugende Pflege von Vinyl-Designbelag Mit der richtigen Vorbeugung ist eine intensive Reinigung und Pflege von Vinyl-Designbelag nicht notwendig. Bereits die Verwendung von Schutzgleitern unter Möbeln wie Tischen oder Stühlen vermeidet eine Schädigung des Bodenbelags. Heizungen und andere heiße Gegenstände dürfen sich nicht auf dem Bodenbelag befinden. Sie führen zu irreparablen Schäden im Bodenbelag. Fußmatten vor den Türen verhindern zudem ein Einschleppen von Staub und Schmutz und verringern so die Reinigungsintervalle. Der Raum sollte nicht mit nassen und schmutzigen Schuhen betreten werden. So hält Vinyl-Designbelag länger und benötigt weniger Pflege.
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Statische Aufladung Antistatik

Antistatik

Elektrische Aufladung tritt vor allem im Winter auf, wenn die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig ist und sich Materialien mit verschiedenen Spannungen durch Reibung aufladen. Bodenbeläge gelten als antistatisch, wenn sich eine Person, die bei einer relativen Feuchte von 25 % und 23 °C den Bodenbelag betritt, mit einer Spannung kleiner gleich 2 kV auflädt. Antistatische Bodenbeläge vermeiden Störungen an elektrischen Geräten - vor allem in den Wintermonaten. Während Linoleum allein aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften antistatisch ist, müssen bei PVC-Bodenbelägen für seine antistatische Wirkung Kohlenfasern bzw. Kohlenstoff beigefügt werden. Es muss zwischen antistatischen elektrostatisch ableitenden und elektrisch leitfähigen Bodenbelägen unterschieden werden. Antistatische Bodenbeläge rufen eine Körperspannung kleiner gleich 2 kV hervor. Elektrostatisch ableitende Bodenbeläge besitzen einen Durchgangswiderstand kleiner gleich 109Ω und elektrisch leitfähige Bodenbeläge einen Durchgangswiderstand kleiner gleich 106Ω.
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Kork Bodenbelag Corknatura Rustico

Kork

Kork-Bodenbeläge bestehen aus Kork, der aus der Rinde der Korkeiche hergestellt wird, und Bindemitteln (Naturharzen). Die Korkeiche ist in Mittelmeerländern wie Portugal und Spanien beheimatet und ist nach 20 Jahren reif genug, um zur Korkgewinnung geschält zu werden. Die Rinde wächst alle neun bis elf Jahre nach. Der Baum muss nicht gefällt werden. Da die Bäume bis zu 350 Jahren alt werden können, zählen Kork-Bodenbelägen zu den nachhaltigsten Bodenbelägen überhaupt. Das Material ist sehr leicht, wasserabweisend, schwimmfähig und verrottet nur schwer. Kork ist außerdem beständig gegen Schimmel, Fäulnis und Ungeziefer, sodass keine chemischen Mittel zugegeben werden müssen, um das Material zu schützen.
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Objectflor Zero 4 Kautschuk Gummi Bodenbelag

Kautschuk

Gummibeläge bzw. elastomere Bodenbeläge bestehen aus Kautschuk. Sie können aus Naturkautschuk/Synthesekautschuk (Kautschuk-Polymer), Schaumstoffe oder Kork (Trägermaterial), Additiven (Harze, Mineralöle, etc.) und mineralischen Füllstoffen (Ruß, Kreide) bestehen. Auch die Methoden zur Herstellung sind sehr unterschiedlich. Naturkautschuk kann zusätzlich mit Farbpigmenten, Füllstoffen, Weichmachern und Vulkanisiermitteln versehen werden. Das daraus entstandene Material wird mit Wärme, Druck und Vulkanisation zum Bodenbelag Kautschuk.  
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PVC-Boden Vinylboden Bodenbelag Tarkett

PVC und Vinyl

Vinyl-Designbeläge bzw. PVC-Bodenbeläge bestehen zum größten Teil aus Polyvinylchorid. Polyvinylchlorid setzt sich zu 57 % aus Chlor, Füllstoffe, Additive und zu 43 % aus Kohlen- und Wasserstoffen von Erdölprodukten zusammen. Um das harte Material geschmeidig und weich zu machen, werden Weichmacher zugesetzt. Als Trägermaterial werden Polyestervlies, Jute, Glasfaservlies oder Schaumstoffe eingesetzt. Hersteller wie Gerflor, Wineo und Parador haben biologische PVC-Bodenbeläge auf dem Markt, die ohne Weichmacher, petrochemische Stoffe, Chlor und Lösungsmittel auskommen. Wineo setzt bei Purline Eco statt der üblichen Weichmacher Rizinus- bzw. Rapsöl ein und verzichtet vollständig auf die Verwendung von Chlor, Lösungsmitteln und Weichmachern. Parador reduzierte in der Eco-Balance-PUR-Kollektion die Polyuethanschicht um 75 % und damit den Materialverbrauch. Gerflor Mipolam Symbioz besteht zu 75 % aus erneuerbaren und nachwachsenden Rohstoffen und ist zu 100 % recycelbar Auch in naher Zukunft dürfte sich die Zusammensetzung von PVC-Böden mehr und mehr in Richtung ökologischer Bodenbelag entwickeln.
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Forbo Linoleum Walton

Linoleum

Linoleum gehört zu den gesündesten und natürlichsten Materialien überhaupt. Das Material besteht zu 100 % aus mineralischen und organischen Rohstoffen aus Holzmehl (aus der Rinde der Korkeiche oder Korkabfälle), Leinöl (aus Flachssamen aus Argentinien, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Ostdeutschland), Harz (von Plantagenbäumen), Kalksteinmehl (aus Kreide) und Jute (Pflanzen aus Bangladesh, Indien). Aus Leinöl entsteht während eines Oxydationsprozesses der elastische Stoff Linoxyn, aus dem zusammen mit Trockenstoffen (z. B. Mangan) und Harz Linoleumzement entsteht. Dieser Zement wird mit Kalksteinmehl, Korkmehl, Farbpigmenten und Holzmehl vermischt. Die daraus entstandene Mischung wird entsprechend des gewünschten Designs und Farbe vorbereitet und auf den Träger aus Jute aufgebracht. Erst nach einer Wärmebehandlung von mehreren Wochen und einer Warmluftreifung ist das Linoleum als Bodenbelag einsatzfähig. Laut EN-Normen wie EN 548 oder EN 686 muss das Linoleum aus mindestens einem Pflanzenöl oder Leinöl sowie Harzen bestehen.
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